Die selbst gebaute App vor dem Einsatz durchgeprüft
Befund neun Werktage nach den Zugängen, danach die gemeinsame Besprechung
Deckt ab: Anfrage, Zusage, Ausführung
Mike Mildenberger hat das Projekt gebaut und aufgeschrieben. Ohne Firmennamen und Orte.
Veröffentlicht · Aktualisiert
Wo es klemmte
Der Inhaber hatte die App für seine Auftragsannahme über Monate selbst gebaut, mit KI-Werkzeugen. Sie nimmt Anfragen auf und hält die Annahme mit dem Kunden am Tablet fest, bis zur Unterschrift. Im Betrieb lief sie schon, bisher mit einem einzigen Zugang. Je mehr zusammenhing, desto schwerer kam er allein weiter, und geprüft hatte bis dahin nur eine KI. Daraus sollte eine stabile Lösung werden, und als ersten Schritt ließ er prüfen, was bis zum echten Einsatz noch fehlt.
So sind wir vorgegangen
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Festlegen, was geprüft wird, und den Code lesen
Vereinbart waren drei Bereiche, nämlich Sicherheit, die technische Basis und das, was für den Alltag im Betrieb noch fehlt. Der Betrieb gab Lesezugriff auf Code und Datenbank. Gelesen wurde der Code samt Datenbank und den Regeln, wer was sehen darf, und jeder Punkt im Befund nennt die Datei und die Zeile, an der er steht. Personendaten der Kunden wurden nicht ausgelesen.
Nachgezeichnet, Daten erfunden. - 2
Eine Testkopie mit erfundenen Daten
Damit nicht nur der Code urteilt, lief die App auf einer eigenen Kopie mit erfundenen Kunden, ohne Verbindung zum echten System. Dort wurde eine Annahme komplett durchgespielt, bis zur Unterschrift und zum fertigen Protokoll.
Nachgezeichnet, Daten erfunden. - 3
Jedes Gerät, hell und dunkel, jede Rolle
Durchgeklickt wurde auf Handy, Tablet und Desktop, im hellen und im dunklen Farbschema und mit jeder der fünf Rollen, vom Inhaber bis zum Mitarbeiter. So zeigt sich, was im Code allein nicht auffällt, etwa was ein Mitarbeiter wirklich zu sehen bekommt. Ein Verdacht aus dem Code hielt am Gerät nicht und steht als widerlegt im Bericht.
Nachgezeichnet, Daten erfunden. - 4
Befund, Video und Besprechung
Geliefert wurden alle Befunde nach Schwere sortiert, als Datei, die der Inhaber seiner KI direkt zum Abarbeiten geben kann, und als Übersicht zum Durchklicken. Die Übersicht nennt die Reihenfolge der Behebung mit Zeitschätzung und sagt, wo er keine Hilfe braucht. Dazu kam ein Video, das die wichtigsten Punkte an der laufenden Testkopie zeigt, und die Aussagen darin wurden vor dem Versand am System nachgeprüft. Danach sind wir den Befund gemeinsam am Telefon durchgegangen.
Nachgezeichnet, Daten erfunden.
Was es heute bringt
- Der Betrieb hat 119 eingestufte Befunde, dazu neun zum Aufbau als Ganzes, nach Schwere sortiert und mit der Reihenfolge, in der sie anzugehen sind.
- Der Aufbau trägt. Laut Befund lässt sich darauf weiterbauen, statt neu anzufangen.
- Der Inhaber weiß, was vor dem Einsatz mit Mitarbeitern und Kunden noch fehlt und was er selbst erledigen kann.
Welche der acht Schritte im Ablauf das Projekt abdeckt
Anfragen gewinnen
- Sichtbarkeit (nicht Teil des Projekts)Wie findet der Kunde dich?
- Anfrage (Teil des Projekts)Wie wird aus einem Besucher eine Anfrage?
- Vorauswahl (nicht Teil des Projekts)Wer passt, und wer nicht?
Angebot und Auftrag
- Angebot (nicht Teil des Projekts)Wie kommt das Angebot raus?
- Zusage (Teil des Projekts)Wie wird aus dem Ja ein verbindlicher Auftrag?
- Auftragsstart (nicht Teil des Projekts)Wie weiß der Kunde, was als Nächstes passiert?
Ausführung und danach
- Ausführung (Teil des Projekts)Wie läuft der Auftrag intern ab?
- Wiederkehr (nicht Teil des Projekts)Wie kommt der Kunde wieder?
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