Projekt · GebäudetechnikLäuft8 Min. Lesezeit
Der Gebäudetechnik-Chef fragt aus dem Auto. Ein Sprachassistent nennt Termine, Anfragen und Angebote.
Statt unterwegs aufs Handy zu schauen, ruft der Chef eines Gebäudetechnik-Betriebs mit zehn Mitarbeitenden sein Dashboard an. Ein Sprachassistent nennt ihm Tagesplan, Anfragen und Angebote und legt Entwürfe erst nach einem Ja an.
Antwort auf „Was steht heute an?“ in einer Sekunde
KI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der GeschichteDas Wichtigste in Kürze
- Anruf statt Tablet. Der Chef ruft über die Freisprechanlage an, nur freigeschaltete Nummern kommen durch.
- Schnell am Telefon. Auf „Was steht heute an?“ kam die Antwort in der Messung nach einer Sekunde statt nach gut zwei.
- Nur nachschauen. Der Assistent hat 29 feste Werkzeuge. Versenden, löschen oder einen Status ändern kann er nicht.
- Entwürfe nur nach einem Ja. Geprüft und versendet wird im Dashboard, immer von einem Menschen.
- 2,2 → 1,0 s
- bis zur Antwort auf „Was steht heute an?“
- 6,7 → 2,2 s
- bei Fragen mit Nachschlagen, nach Wechsel des Sprachmodells
- 29
- feste Werkzeuge, andere gibt es für ihn nicht
Quellen: Eigene Einzelmessung mit getippter Frage, September 2026 · Eigene Einzelmessung mit getippten Fragen, September 2026 · Projektverlauf, September 2026
Was hat dem Chef unterwegs gefehlt?
Der Chef ist viel im Auto zwischen Terminen unterwegs und kann dort nicht aufs Handy schauen, um nachzusehen, was als Nächstes ansteht. Gewünscht war ein Assistent, der im eigenen System arbeitet statt daneben und nichts ohne Freigabe tut.
10 Mitarbeitende · 5 Techniker draußen, 5 im Innendienst · bis zu 120 Anrufe am Tag in der Klimasaison
KI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der GeschichteLange Fahrten
Der Chef ist oft schon morgens bei Kunden und Aufmaßen, manche Fahrt dauert eine Stunde.
Zu kleiner Bildschirm
Die Branchensoftware ging unterwegs nur auf dem Tablet, und dessen Bildschirm war ihm zu klein.
Ein eigener Knopf
Für Gedanken zwischen zwei Terminen hatte sich der Chef selbst einen Knopf aufs Handy gebaut, der Gesprochenes als Aufgabe ablegt.
Mehr zur Ausgangslage
Der Chef ist oft schon morgens zu Kunden und Aufmaßen unterwegs, manche Fahrt dauert eine Stunde. Die Branchensoftware ging unterwegs nur auf dem Tablet, und dessen Bildschirm war ihm zu klein.
Für Gedanken zwischen zwei Terminen hatte sich der Chef selbst einen Knopf aufs Handy gebaut, der Gesprochenes als Aufgaben mit Frist ablegt. So etwas wollte er auch im Dashboard.
Kennst du das aus deinem Betrieb?Beschreib mir deinen Ablauf
Wie fragt der Chef sein Dashboard per Anruf ab?
Erst ein Chat im Dashboard, dann die Stimme am Telefon. Die fünf Schritte der Reihe nach.
Schritt 1
Zuerst ein Chat im Dashboard
Chef und Büro fragten in eigenen Worten, der Assistent suchte in Anfragen, Kunden, Angeboten und im Materialstamm. Seit er einmal „keine neuen Anfragen“ meldete, obwohl 13 eingegangen waren, zählt er nach Datum und sucht breiter.
Erst im Dashboard fragen. Der Chat im Dashboard lief ab Ende April, lange vor dem Telefon. Dort zeigte sich an echten Fragen, wo ein Assistent danebenliegen kann.
Schritt 2
Anrufen wie bei einem Kollegen
Der Chef ruft den Assistenten über die Freisprechanlage an. Das System prüft bei jedem Anruf, wer anruft, und lässt nur Freigeschaltete durch.
Anruf statt Knopf. Im Auto geht Handy entsperren, App öffnen und tippen nicht. Deshalb bekam der Assistent eine eigene Nummer, die der Chef über die Freisprechanlage anruft.
Schritt 3
Beim Verbinden weiß er schon, was zählt
Beim Verbinden kennt der Assistent schon Tagesplan und nächsten Termin, Absagen nennt er zuerst. Auf „Was steht heute an?“ kam die Antwort in der Messung nach einer Sekunde statt nach gut zwei.
Schnell vor vollständig. Am Telefon fällt jede Sekunde Stille auf, deshalb wurden Sprachmodelle gemessen und das schnellste genommen. Mehr lesen durfte der Assistent erst, als echte Gespräche zeigten, was fehlte.
Schritt 4
Feste Werkzeuge, nur zum Nachschauen
Der Assistent nutzt nur gemeinsam festgelegte Werkzeuge, vom Tagesplan bis zu Material und Kunden. Frei in der Datenbank suchen, versenden, löschen oder einen Status ändern kann er nicht.
Schritt 5
Entwürfe nur nach einem Ja
Antworten, Mails an Kunden und Angebote liest der Assistent vor und legt sie erst nach einem gesprochenen Ja als Entwurf an. Geprüft und versendet wird im Dashboard, immer von einem Menschen.
Erst lesen, dann Entwürfe. Am Telefon konnte der Assistent zuerst nur nachschauen. Einen Tag nach dem ersten Test des Chefs kamen Entwürfe für Antworten und Angebote dazu, nie ohne ein Ja.
Alle Ansichten nachgezeichnet, Daten erfunden.
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Was hat sich für Chef und Büro geändert?
Für drei Rollen: Chef, Büro, Kunde.
Chef
Ruft den Assistenten über die Freisprechanlage an, fragt nach Tagesplan, Anfragen und Angeboten und lässt Entwürfe anlegen.
Büro
Den Chat gibt es nicht mehr, der Assistent ist vorerst nur für den Chef freigeschaltet. Das Büro sieht bei jeder Anfrage, was er dazu gesagt hat, und prüft seine Entwürfe.
Kunde
Bekommt nur, was ein Mensch im Dashboard geprüft und abgeschickt hat. Der Assistent ruft keine Kunden an.
Und wie war es vorher?
- ChefSchaute unterwegs auf Tablet oder Handy nach und sprach Gedanken in einen selbst gebauten Knopf.
- BüroKonnte ab Ende April den Chat im Dashboard fragen, getippt oder gesprochen.
- KundeBekam Antworten, die der Chef in einer KI vorformuliert und von Hand übernommen hatte.
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Was habe ich über Sprachassistenten im Betrieb gelernt?
Mike MildenbergerAIbyMike
- Ein Sprachassistent ist nur so gut wie das System dahinter. Er hat keine eigenen Daten, deshalb war ein seit Monaten sauber gepflegtes Dashboard die Voraussetzung für alles andere.
- Ein Assistent darf nichts versprechen, was er nicht kann. Im ersten Test kündigte er eine Notiz für morgen an, obwohl er sich nichts merken konnte, heute sagt er offen, was er nicht tut.
- Der echte Einsatz findet, was kein Test am Schreibtisch zeigt. Am ersten Tag brach ein kurzes „Mhm“ die Begrüßung ab, seitdem unterbrechen solche Einwürfe den Assistenten nicht mehr.
Für welche Betriebe passt ein Sprachassistent im eigenen System?
Wahrscheinlich, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft.
- Du bist viel zwischen Terminen unterwegs und willst im Auto wissen, was als Nächstes ansteht.
- Termine, Anfragen und Angebote stehen bei dir schon in einem eigenen System, das man abfragen kann.
- Du willst Antworten und Angebote unterwegs vorbereiten, verschicken soll aber immer ein Mensch.
- Du nutzt KI schon im Alltag und willst sie im eigenen System statt in einem Fenster daneben.
- Deine Termine und Anfragen liegen verteilt in Kalendern, Postfächern und auf Zetteln. Dann kommt zuerst das System dahinter.
- Du suchst jemanden, der die Anrufe deiner Kunden annimmt. Dieser Assistent spricht nur mit freigeschalteten Leuten aus dem Betrieb.
- Du sitzt fast den ganzen Tag am Schreibtisch. Dann bist du im Dashboard selbst schneller.
- Der Assistent soll selbst Mails verschicken, einen Status ändern oder Daten löschen.
Du erkennst deinen Betrieb wieder?
Dann lass uns herausfinden, womit du anfangen solltest. Die Einordnung siehst du sofort, persönlich melde ich mich innerhalb von drei Werktagen. Beides kostenlos.
Häufige Fragen zum Sprachassistenten im Betrieb
Kann ich meine Firmensoftware aus dem Auto anrufen und nach dem Tagesplan fragen?
Ja, wenn sie dafür gebaut ist. In diesem Gebäudetechnik-Betrieb ruft der Chef über die Freisprechanlage eine eigene Nummer an. Ein Sprachassistent nimmt ab, schaut über feste Werkzeuge im Dashboard nach und nennt Termine, Anfragen, Angebote, Tickets, Material und Kunden. Eine App muss dafür nicht offen sein.
Kann jeder meinen Sprachassistenten anrufen?
Nein. Bei jedem Anruf prüft das System die Nummer des Anrufers gegen eine Freigabeliste und weist alle anderen ab, ohne Liste kommt im Echtbetrieb niemand durch. Weil sich eine Anrufernummer fälschen lässt, kann der Assistent vor vertraulichen Auskünften zusätzlich ein Codewort verlangen.
Kann ein KI-Assistent in meinem System selbst Mails verschicken oder Daten löschen?
In diesem Projekt nicht. Versenden, löschen oder einen Status ändern gibt es für ihn gar nicht, ein Wächter-Test im Quelltext prüft das. Er legt nur Entwürfe an, etwa eine Antwort auf eine Anfrage oder ein Angebot, und jeden erst, nachdem er ihn vorgelesen und ein Ja gehört hat. Im Dashboard bleibt der Entwurf markiert, bis jemand ihn geprüft hat.
Kann mich ein Assistent unterwegs auf das nächste Aufmaß vorbereiten?
Ja, mit dem, was in der Anfrage steht. Auf „Bereite mich auf den nächsten Termin vor“ nennt er Uhrzeit, Ort und Entfernung, das Gewerk, die Angaben aus dem Konfigurator, ob der Kunde den Termin bestätigt hat, wie viele Fotos dabei sind und welche Angebote es schon gibt. Was auf den Fotos zu sehen ist, beschreibt er nicht.
Kann ich ein Angebot per Sprache vorbereiten lassen?
Ja, als Entwurf. Der Chef nennt das Gerät, der Assistent sucht im Materialstamm die passende Außeneinheit, fragt das Zubehör einzeln ab und rechnet mit denselben Preisregeln wie der Angebots-Assistent im Dashboard. Nach einem Ja liegt der Entwurf bei der Anfrage, fertiggestellt und verschickt wird er im Dashboard von einem Menschen.
Wie schnell antwortet ein Sprachassistent am Telefon?
Auf „Was steht heute an?“ kam die Antwort in der Messung nach einer Sekunde, weil Tagesplan und nächster Termin schon beim Verbinden bereitliegen. Muss er nachschlagen, sagt er zuerst kurz, dass er nachschaut, die Antwort kam dann nach gut zwei Sekunden. Gemessen wurde mit getippten Fragen, beim Sprechen kommt das Erkennen der Sprache dazu. Deshalb steht jedes echte Gespräch mit seiner Antwortzeit im Verlauf.
Wer sieht, was ich mit dem Assistenten bespreche?
Im Betrieb nur die Geschäftsleitung. Jedes Gespräch steht im Wortlaut im Dashboard, mit den benutzten Werkzeugen und der Zeit bis zu jeder Antwort, und nur Konten mit Admin-Rolle können es lesen. Das Büro sieht bei einer Anfrage nur, was der Assistent dazu gesagt hat. Stimme und Sprachmodell laufen über einen spezialisierten Anbieter, der keine Tonaufnahme speichert und die Mitschrift 30 Tage aufbewahrt. Zugänge, Kunden-Links und Unterschriften gibt der Server nie an die Stimme heraus.
Merkt sich der Assistent frühere Gespräche?
Ja, die letzten drei mit derselben Person, und ob sie geduzt oder gesiezt werden will. Für Zahlen und Termine schlägt er trotzdem jedes Mal frisch nach. Aufgaben oder Erinnerungen legt er bisher nicht an, und das sagt er auch so.
Lohnt sich ein Sprachassistent auch für einen kleinen Betrieb?
Das hängt weniger an der Größe als an zwei Dingen. Er braucht ein System, in dem Termine, Anfragen und Angebote sauber stehen, denn eigene Daten hat er nicht. Und es braucht jemanden, der viel unterwegs ist und dort nachschauen will. Hier arbeitet er in einem Betrieb mit zehn Mitarbeitenden, freigeschaltet ist vorerst nur der Chef, und wie oft er genutzt wird, ist noch nicht ausgewertet.
Wie wird so ein Projekt abgerechnet?
Jeder Baustein hat einen Festpreis, den du vor dem Start kennst. Danach bleibe ich dran, Betrieb und Weiterentwicklung laufen über einen festen Monatsbetrag. Was ein erster Baustein bei dir kosten würde, sage ich dir, nachdem ich deinen Ablauf gesehen habe.
Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie mir in 15 Minuten
Läuft es bei dir ähnlich?
Beschreib mir deinen Ablauf in ein paar Fragen. Danach siehst du direkt, wo ich anfangen würde, und auf Wunsch melde ich mich innerhalb von drei Werktagen persönlich.
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