Projekt · DienstleisterIm Bau7 Min. Lesezeit
Ein Dienstleister holt Kundenstart und Betreuung in ein System. Mit eigenem Zugang für jeden Kunden.
Ein Dienstleister mit sechs Abteilungen holt Abschluss, Kundenstart und Betreuung aus Formularen, Board und Chats in ein System mit Kundenportal. Das Team arbeitet seit September parallel darin, echte Kunden bekommen ihren Zugang erst mit der Umstellung.
84 Kundenakten übernommen, ohne eine einzige Mail
KI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der GeschichteDas Wichtigste in Kürze
- Ein Klick zur Kundenakte. Aus den Angaben des Vertriebs entstehen Kundenakte, Zugang und Willkommensmail.
- Keine Stufe ohne Notiz. Jeder Stufenwechsel steht mit Namen und Notiz im Verlauf.
- Jeder sieht, was er braucht. Vertragswerte gehen an Teams ohne Freigabe gar nicht erst raus.
- Erst parallel, dann umschalten. Der alte Weg läuft weiter, scharf gestellt wird an einem Stichtag mit einem Schalter.
- 84
- Kundenakten übernommen, ohne eine einzige Mail.
- 5
- Formulare vom Abschluss bis zur Kündigung im eigenen System.
- über 100
- Prüfungen nur dafür, dass kein Kunde fremde Daten sieht.
- 8 von 9
- Rückmeldungen aus dem Arbeitsbereich in einer Version gebaut.
Quellen: Projektverlauf, September 2026 · Automatische Tests, September 2026 · Änderungsverlauf, 7. September 2026
Wo hat es beim Start neuer Kunden geklemmt?
Das Team arbeitete mit vielen einzelnen Werkzeugen, von Hand und über Automatisierungen verbunden. Einen ersten Kundenzugang gab es schon, aber einen Kunden anzulegen war keine eigene Funktion.
Sechs Abteilungen, vom Vertrieb bis zum Backoffice · Rund 15 bis 20 Leute im Team · Vier Starttermine je neuem Kunden
KI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der GeschichteAbschluss von Hand
Der Vertrieb tippt alle Angaben von Hand in ein Formular bei einem fremden Dienst.
Links statt Zugang
Die Willkommensmail verlinkt ein Startformular bei einem zweiten Dienst, einen Fotoordner und eine Kursplattform.
Fristen per Zuruf
Ein Board mischt Start, Vertrag und Zusatzaufträge, Fristen laufen oft per Zuruf im Chat.
So lief es mit einem neuen Kunden
- Nach dem VerkaufDer Vertrieb tippt alle Angaben von Hand in ein Formular bei einem fremden Dienst.
- Kurz danachDie Willkommensmail verlinkt ein Startformular bei einem zweiten Dienst, einen Fotoordner und eine Kursplattform.
- Beim KundenSeine Fotos landen im Ordner und lassen sich später kaum noch zuordnen.
- In der BetreuungEin Board mischt Start, Vertrag und Zusatzaufträge, Fristen laufen oft per Zuruf im Chat.
- Zwischen den TeamsDen ganzen Stand eines Kunden hat niemand auf einen Blick.
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Wie läuft der Kundenstart im neuen System?
Erst die Kundenakte, dann Stufen, Board, Aufgaben und Rechte. Die fünf Schritte der Reihe nach.
Schritt 1
Aus dem Abschluss wird ein Kunde
Aus den Angaben des Vertriebs entstehen mit einem Klick Kundenakte, Zugang und Willkommensmail. Beim Kunden kommt erst etwas an, wenn ihn jemand bewusst freischaltet.
Schritt 2
Drei Schritte für den Kunden
Die Willkommensmail nennt dem Kunden drei Schritte: Zugang einrichten, Startformular ausfüllen, Bilder hochladen. Bleibt das Formular liegen, erinnert das System nach drei und nach sieben Tagen, danach ruft ein Mensch an.
Schritt 3
Keine Stufe ohne Notiz
Wer in der Kundenakte eine Stufe wechselt, muss aufschreiben, was passiert ist, sonst speichert das System nichts. Jeder Wechsel steht danach mit Namen im Verlauf.
Schritt 4
Alle Kunden auf einem Board, der Tag auf einer Seite
Die Betreuung sieht alle Kunden auf einem Board mit einer Spalte je Stufe, die Startseite sortiert sie von akut bis ruhig. Aufgaben haben eine Person und eine Frist und werden direkt dort abgehakt.
Schritt 5
Jeder sieht, was er braucht
Jeder im Team hat ein eigenes Konto und sieht, was seine Abteilung braucht. Vertragswerte werden an Teams ohne Freigabe gar nicht erst geschickt.
Alle Ansichten nachgezeichnet, Daten erfunden.
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In welcher Reihenfolge entsteht das System?
Beim Kunden sollte nichts ankommen, bevor das Team es gesehen hat.
- 1
Erst der Anfang
Zuerst kam der Moment, in dem ein Kunde entsteht. In der zweiten Woche stand die Kette vom Abschluss zur Kundenakte, an ihr hängt alles Weitere.
- 2
Erst zuschauen
Neue Kunden entstanden zuerst nur zum Beobachten, ohne Zugang und ohne Mail, während der alte Weg weiterlief. So ließ sich vergleichen, bevor ein Kunde etwas merkt.
- 3
Namen vor Stufen
Eigene Konten kamen vor den Stufen mit Pflichtnotiz, denn ein Wechsel ohne Namen hätte genau die Lücke offen gelassen, die das System schließen soll. Der gemeinsame Zugang darf bis heute keine Stufe ziehen.
- 4
Daten zuletzt
Die bestehenden Kunden zogen erst um, als feststand, dass keine Mail rausgehen kann. Dafür kam zuerst ein Riegel für alle Mailwege, dann ein Probelauf mit Sicherung und Rückweg.
Was ändert sich für Vertrieb, Betreuung und Kunden?
Für fünf Rollen: Vertrieb, Betreuung, Umsetzung, Inhaber, Kunde.
Vertrieb
Füllt den Abschluss im Arbeitsbereich aus, bei bestehenden Kunden nur noch das, was neu ist. Bis zur Umstellung läuft das alte Formular mit.
Betreuung
Sieht zuerst die Kunden, die gerade jemanden brauchen, und schreibt bei jedem Stufenwechsel eine Notiz mit Namen.
Umsetzung
Bekommt neue Kunden automatisch zugeteilt, an die Person mit den wenigsten laufenden Kunden. Aufgaben stehen mit Frist auf einem eigenen Board.
Inhaber
Sieht jeden Kunden in einer Akte mit Ampel, Zuständigen und Verlauf. Freischalten geht nur mit persönlichem Konto, damit ein Name dransteht.
Kunde
Bekommt einen Zugang mit Startformular, Bildern und Lernvideos an einem Ort, echte Kunden ab der Umstellung.
Und wie war es vorher?
- VertriebTippte alle Angaben von Hand in ein Formular bei einem fremden Dienst.
- BetreuungEin Board, das alles mischte, Fristen oft per Zuruf.
- UmsetzungErfuhr Absprachen aus dem Verkauf nicht immer, Fotos lagen unbeschriftet in Ordnern.
- InhaberSuchte den Stand eines Kunden aus Board, Chats und Formularen zusammen.
- KundeBekam Links zu einem Formular, einem Fotoordner und einer Kursplattform.
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Was habe ich aus dem Umbau für den Dienstleister gelernt?
Mike MildenbergerAIbyMike
- Den alten Weg weiterlaufen zu lassen, ist sicherer als an einem Tag umzuschalten. Scharf gestellt wird an einem Stichtag mit einem einzigen Schalter.
- Viele Wünsche aus dem Team gibt es schon, nur nicht dort, wo die Leute suchen. Von zwölf Rückmeldungen an einem Tag betrafen fünf etwas, das bereits im System war.
- Die Messlatte ist das alte Board, das alle kennen. So hat es das Team selbst vorgegeben, und ist das neue System nicht besser, steigt niemand um.
Für welche Dienstleister passt ein eigenes System mit Kundenportal?
Wahrscheinlich, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft.
- Mehrere Abteilungen arbeiten an denselben Kunden, vom Verkauf bis zur Betreuung.
- Abschluss, Aufgaben und Absprachen liegen in verschiedenen Werkzeugen und Chats.
- Du willst sehen, wer bei einem Kunden was geändert hat, ohne im Chat zu suchen.
- Deine Kunden sollen einen eigenen Zugang bekommen statt Links zu Formularen und Ordnern.
- Du betreust eine Handvoll Kunden selbst, und alles läuft ohnehin über dich.
- Ein fertiges Werkzeug deckt deine Kundenbetreuung schon ab und wird von allen genutzt.
- Niemand im Team hat Zeit, ein paar Wochen parallel zu testen und Rückmeldung zu geben.
- Du brauchst den kompletten Umstieg in wenigen Tagen.
Du erkennst deinen Betrieb wieder?
Dann lass uns herausfinden, womit du anfangen solltest. Die Einordnung siehst du sofort, persönlich melde ich mich innerhalb von drei Werktagen. Beides kostenlos.
Häufige Fragen von Dienstleistern
Wie stelle ich Kundenstart und Betreuung auf ein eigenes System um, ohne dass meine Kunden etwas davon merken?
Schritt für Schritt, mit dem alten Weg daneben. In diesem Projekt entstehen neue Kunden zuerst nur zum Beobachten, ohne Zugang und ohne Mail. Die bisherigen Formulare laufen weiter, bis an einem festen Stichtag ein einziger Schalter die neue Kette scharf stellt.
Was passiert mit den Kundendaten aus den bisherigen Werkzeugen?
Sie werden übernommen. In diesem Projekt zogen 84 Kundenakten mit Ansprechpartnern, Standorten, Verträgen, Aufgaben und Terminen ins neue System. Vorher liefen ein Probelauf mit Sicherung und Rückweg, und ein Riegel sorgte dafür, dass dabei keine einzige Mail an einen Kunden ging.
Wo liegen die Daten, und wer im Team sieht was?
Die Daten liegen in einer Datenbank in Frankfurt, also in der EU. Jede Abteilung sieht, was sie für ihre Arbeit braucht, und Vertragswerte werden an Abteilungen ohne Freigabe gar nicht erst geschickt. Ein Kunde sieht über seinen Zugang nur seinen eigenen Bereich, und Fotos, die er hochlädt, verlieren dabei Aufnahmeort und Kameradaten. Ein gemeinsames Teampasswort gibt es übergangsweise noch, damit lassen sich aber weder Stufen ziehen noch Kunden freischalten.
Erfasst so ein System, wie viel meine Leute arbeiten?
Nein, Arbeitszeiten und Anwesenheit erfasst es nicht. Es hält fest, wer bei einem Kunden eine Stufe gewechselt oder etwas geändert hat, damit jeder den Stand nachlesen kann. Auf dem Aufgabenboard steht je Person, wie viele Aufgaben offen sind, damit die Arbeit fair verteilt wird. Der Betrieb hat selbst festgelegt, daraus keine Leistungsbewertung abzuleiten.
Muss sich mein Team an die Software anpassen?
Nein, in diesem Projekt folgt die Software dem Ablauf des Betriebs. Grundlage waren die Stufen, Rollen und Regeln, die der Betrieb vorher selbst aufgeschrieben hatte. Im Arbeitsbereich gibt es einen Knopf für Rückmeldungen, und von neun Rückmeldungen an einem Tag kamen acht in die nächste Version.
Wie kommen meine Kunden an ihren eigenen Zugang?
Über die Willkommensmail nach dem Abschluss. Der Kunde bestätigt seine Adresse mit einem sechsstelligen Code, setzt ein eigenes Passwort und landet in seinem Bereich. Bis das Startformular abgeschickt ist, bleibt dort alles andere gesperrt, der Zwischenstand wird laufend gespeichert, und nach drei und nach sieben Tagen kommt eine Erinnerung. In diesem Projekt bekommen echte Kunden den Zugang erst mit der Umstellung.
Wie lange dauert es, bis so ein System läuft?
In diesem Projekt läuft die Arbeit seit Anfang August und ist noch nicht abgeschlossen. Nach gut einer Woche war die Kette vom Abschluss zur Kundenakte gebaut, nach rund fünf Wochen lagen die bestehenden Kunden im neuen System. Den Zugang bekommen echte Kunden erst am Stichtag, wenn das Team die Abläufe geprüft hat.
Lohnt sich ein eigenes System nur für große Betriebe?
Nicht die Größe entscheidet, sondern wie viele Leute an denselben Kunden arbeiten. In diesem Projekt teilen sich sechs Abteilungen jeden Kunden, und genau zwischen ihnen ging vorher der Stand verloren. Wer seine Kunden allein oder zu zweit betreut, ist mit einem fertigen Werkzeug meist besser bedient.
Wie wird so ein Projekt abgerechnet?
Jeder Baustein hat einen Festpreis, den du vor dem Start kennst. Danach bleibe ich dran, Betrieb und Weiterentwicklung laufen über einen festen Monatsbetrag. Was ein erster Baustein bei dir kosten würde, sage ich dir, nachdem ich deinen Ablauf gesehen habe.
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Läuft es bei dir ähnlich?
Beschreib mir deinen Ablauf in ein paar Fragen. Danach siehst du direkt, wo ich anfangen würde, und auf Wunsch melde ich mich innerhalb von drei Werktagen persönlich.
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