Projekt · DachdeckerDemo7 Min. Lesezeit

Fragen statt Freitext für den Dachdecker. Jede Anfrage kommt vollständig und eingestuft an.

Statt einer freien Nachricht fragt diese Anfragestrecke für Dachdecker das Nötige ab, prüft die Entfernung nach Postleitzahl und stuft jede Anfrage ein. Sie ist ein eigenes Produkt von AIbyMike und läuft bisher nur als Vorführung.

In rund zehn Tagen gebaut

Mike Mildenberger
Symbolbild: Dachdecker mit Helm kniet hinter einem Schutzgitter auf einem Ziegeldach und schaut auf sein HandyKI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der Geschichte

Das Wichtigste in Kürze

  • Fragen, die jeder beantworten kann. Haustyp statt Quadratmeter, und „weiß ich nicht“ mit Foto ist eine gültige Antwort.
  • Entfernung nach Postleitzahl. Die Strecke sagt früh, wenn die Baustelle außerhalb des üblichen Gebiets liegt.
  • Wasserschaden zuerst. Läuft Wasser ins Haus, sind es nur fünf Fragen bis zum Absenden.
  • Einstufung mit Gründen. Dieselben Antworten ergeben immer dieselbe Einstufung, daneben steht, was dafür und was dagegen spricht.
10 Tage
vom ersten Fragenkatalog bis zur fertigen Vorführung.
20 Fragen
im Katalog, jede Anfrage sieht nur die passenden.
5 Fragen
bis zum Absenden, wenn Wasser ins Haus läuft.

Quellen: Projektverlauf, August und September 2026 · Fragenkatalog, Stand September 2026 · Eigene Zählung an der Strecke, September 2026

Wo klemmt es bei Anfragen an den Dachdecker?

Die Dachdecker-Websites, die wir uns angesehen haben, fragen fast nichts oder alles auf einmal. Aus einer freien Nachricht wie „ich bräuchte mal ein Angebot fürs Dach“ lässt sich wenig einschätzen, der Meister muss zurückrufen und nachfragen.

Eigenes Produkt, kein Kundenauftrag · Ein Fragenkatalog für die ganze Branche · Noch bei keinem Betrieb im Einsatz

Symbolbild: Hausbesitzer im Dachboden schaut auf einen Wasserfleck an der Decke, darunter ein EimerKI-Symbolbild, das Foto ist mit KI erzeugt und zeigt nicht den Betrieb aus der Geschichte
  • Freie Nachricht

    „Ich bräuchte mal ein Angebot fürs Dach“ sagt wenig, der Meister muss zurückrufen und nachfragen.

  • Fragen ohne Antwort

    Fläche, Neigung oder Dachform kennt ein Hausbesitzer meist nicht, wer danach fragt, bekommt ein „weiß ich nicht“.

  • Das Wichtige fehlt

    Ob Wasser ins Haus läuft, Asbestverdacht besteht oder gedämmt werden soll, steht in einer freien Nachricht meist nicht.

Mehr zur Ausgangslage

Ein Hausbesitzer kennt den Haustyp und die Zahl der Stockwerke. Fläche, Neigung oder Dachform kennt er meist nicht, und wer danach fragt, bekommt ein „weiß ich nicht“.

Für den Dachdecker zählt, ob Wasser ins Haus läuft, ob Asbestverdacht besteht, ob mitgedämmt werden soll und ob schon ein Gerüst steht. In einer freien Nachricht steht davon meist nichts.

Das ist meine Einschätzung aus Dachdecker-Websites und aus Anfragestrecken für andere Handwerksbetriebe. An einem echten Dachdeckerbetrieb gemessen ist sie noch nicht.

Kennst du das aus deinem Betrieb?Beschreib mir deinen Ablauf

Wie wird aus einer freien Nachricht eine vollständige Anfrage?

Erst der Fragenkatalog, dann Weichen, Übersicht und Einstufung. Die fünf Schritte der Reihe nach.

Schritt 1

Zuerst der Fragenkatalog

Die Strecke ist für die ganze Branche vorgebaut, die eigentliche Arbeit steckt im Katalog. Jede Frage muss ohne Nachmessen beantwortbar sein und Preis oder Termin bewegen, deshalb fragt die Strecke nach dem Haustyp statt nach Quadratmetern.

Streichen, was keiner weiß. Anfang September flog die Frage nach der Dachform raus, weil kaum ein Hausbesitzer seine Dachform kennt. Auch die Frage nach anderen Angeboten ist weg, sie fühlt sich unangenehm an.

Klick dich selbst einmal durch

Schritt 2

Die Weichen, die den Aufwand bestimmen

Aus der Postleitzahl schätzt die Strecke die Fahrt und sagt früh, wenn die Baustelle außerhalb des üblichen Gebiets liegt, abschicken geht trotzdem. Bei akutem Wasser kürzt sie ab, alte Wellplatten markiert sie als Asbestverdacht, und bei einer Neueindeckung fragt sie nach der Dämmung.

Die teuerste Weiche zuerst. Die Postleitzahl kommt gleich nach dem Anliegen, sie ist schnell beantwortet und sortiert am stärksten. Der Wasserschaden steht ganz oben, damit bei Wasser im Haus niemand lange ausfüllt.

Schritt 3

Die Anfrage kommt vollständig an

Nach dem Absenden sieht der Betrieb die Anfrage so, wie sie bei ihm ankäme, zusammengefasst und als Mail aufs Handy. Die Mail ist Absicht, denn ins Postfach schaut ein Meister ohnehin.

Schritt 4

Jede Anfrage mit einer Einstufung

Jede Anfrage bekommt eine Einstufung mit Gründen, etwa Entfernung, Zeitpunkt und Umfang. Die Zahl entsteht nur aus den Antworten, dieselben Antworten ergeben immer dieselbe Einstufung.

Einstufung zuletzt. Die Einstufung kam erst, als die Fragen standen. Ohne sie wäre die Übersicht nur ein ordentlicheres Postfach.

Schritt 5

Der Brief mit der eigenen Vorschau

Im Brief stecken ein kurzer Befund zur Website und ein QR-Code auf die Strecke im Logo des Betriebs. Der Inhaber klickt sie selbst als Kunde durch, bevor jemand über ein Angebot spricht.

Alle Ansichten nachgezeichnet, Daten erfunden.

Lieber erzählen als lesen? 15 Minuten Termin buchen

Wie sieht die Anfragestrecke für Dachdecker aus?

Die Strecke zum Durchklicken, genau so, wie sie im Brief steckt. Probier es zweimal, einmal als Sturmschaden mit Wasser im Haus und einmal als Neueindeckung. Die Strecke fragt je nach Antwort anders weiter. Es wird nichts gespeichert und nichts gesendet.

Online-Anfrage · Musterbetrieb

Was ist bei Ihnen zu tun?

Klick dich links einmal durch. Danach siehst du hier, was im Büro ankommt, so wie der Betrieb es in seinem Dashboard sieht.

So etwas für deine Website?Beschreib mir, was du brauchst

Was habe ich beim Bau der Dachdecker-Strecke gelernt?

Mike MildenbergerMike MildenbergerAIbyMike
  1. Die Technik bleibt für jede Branche gleich, für ein neues Gewerk braucht es vor allem einen neuen Katalog.
  2. Eine Frage, die kaum jemand beantworten kann, kostet mehr, als sie bringt. Deshalb ist bei der Eindeckung „weiß ich nicht“ mit Foto eine gültige Antwort.
  3. Eine Zahl ohne Grund ist eine Behauptung. Deshalb steht neben jeder Einstufung, was dafür und was dagegen spricht.
Noch eine Lehre
  1. Ein Fragenkatalog ist erst fertig, wenn jemand aus dem Gewerk ihn geprüft hat. Diesen hat noch kein Dachdecker fachlich bestätigt, das gehört vor den ersten Einsatz.

Für welche Dachdecker passt die Anfragestrecke?

Wahrscheinlich, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft.

  • Anfragen über deine Website kommen als freie Nachricht, und du musst fast jedes Mal zurückrufen.
  • Du fährst ungern zu Besichtigungen, die sich nicht lohnen, weil die Baustelle zu weit weg ist oder der Kunde erst Informationen sammelt.
  • Du willst einen Preis erst nach der Besichtigung nennen.
  • Du willst neue Anfragen weiter im Postfach sehen, nur geordnet statt als Freitext.
  • Deine Website soll dem Kunden sofort einen Preis nennen. Diese Strecke nennt bewusst keinen.
  • Du suchst Software für Aufmaß, Angebot und Rechnung. Die Strecke endet bei der vollständigen Anfrage.
  • Auf deiner Website läuft schon eine mehrstufige Anfrage, und die Anfragen kommen vollständig an.
  • Du willst nur einsetzen, was schon bei anderen Dachdeckern läuft. Diese Strecke läuft noch bei keinem Betrieb.

Du erkennst deinen Betrieb wieder?

Dann lass uns herausfinden, womit du anfangen solltest. Die Einordnung siehst du sofort, persönlich melde ich mich innerhalb von drei Werktagen. Beides kostenlos.

Häufige Fragen von Dachdeckern

Was bringt eine Anfragestrecke einem Dachdecker gegenüber einem Kontaktformular?

Die Anfrage kommt vollständig an statt als freie Nachricht. Der Hausbesitzer klickt sich auf der Website durch kurze Fragen zu Anliegen, Haus und Zeitpunkt, und der Betrieb weiß vor dem ersten Anruf, wie dringend es ist, wie weit er fahren müsste und ob Asbestverdacht oder Dämmung das Angebot verändern. Ob dadurch mehr Aufträge entstehen, ist nicht gemessen, weil die Strecke noch bei keinem Betrieb läuft.

Warum nennt die Anfragestrecke keinen Preis fürs Dach?

Weil kein Dachdecker einen Preis nennt, ohne das Dach gesehen zu haben. Ein geratener Preis ist schlimmer als keiner. Die Strecke sortiert die Anfrage vor, das Angebot schreibt der Betrieb nach der Besichtigung.

Muss der Hausbesitzer sein Dach ausmessen?

Nein. Die Strecke fragt nach dem Haustyp und der Zahl der Stockwerke, nicht nach Quadratmetern oder Dachneigung. Wer die Eindeckung nicht kennt, wählt „weiß ich nicht“ und lädt ein Foto hoch, ein Foto vom Boden aus reicht.

Was passiert bei einem Sturm- oder Wasserschaden?

Dann kürzt die Strecke ab. Läuft akut Wasser ins Haus, folgen nach Anliegen, Postleitzahl und dieser einen Frage direkt Kontakt und Fotos, also fünf Fragen statt bis zu 15. In der Mail an den Betrieb steht die Anfrage dann als Notfall im Betreff.

Was passiert mit Anfragen von weit weg?

Sie kommen trotzdem an, aber markiert. Aus der Postleitzahl schätzt die Strecke die Fahrstrecke, Luftlinie mal 1,3, und sagt dem Hausbesitzer früh, wenn er am Rand oder außerhalb des üblichen Gebiets wohnt. Abschicken kann er trotzdem, ob sich die Fahrt lohnt, entscheidet der Betrieb. Voreingestellt sind 30 Kilometer für das Kerngebiet und 60 für den Rand, ein Stadtbetrieb braucht vielleicht andere Grenzen als ein Betrieb auf dem Land.

Entscheidet eine KI, welche Anfrage sich lohnt?

Nein. Die Einstufung ist eine feste Rechnung aus den Antworten, vor allem Entfernung, Dringlichkeit, Zeitpunkt und Umfang, dazu Fotos, Dämmung und Versicherungsfall. Dieselben Antworten ergeben immer dieselbe Zahl, und daneben stehen die Gründe dafür und dagegen. Die Gewichte sind bisher mein Vorschlag und gehören vor dem ersten Einsatz mit einem Dachdecker abgestimmt.

Kann ich die Fragen an meinen Betrieb anpassen?

Ja. Der Katalog ist ein Vorschlag für die Branche, welche Fragen gestellt werden, entscheidet am Ende der Betrieb. In der Vorführung lassen sich ganze Frageblöcke abschalten und die Farben wechseln, und je nach Postleitzahl des Betriebs kommen regionale Eindeckungen wie Reet oder Biberschwanz dazu.

Wo landen die Daten der Anfragenden?

In der Vorführung nirgends. Die Antworten werden dort weder gespeichert noch verschickt, Fotos bleiben auf dem Gerät, und im Kontaktschritt stehen Beispieldaten. Die Entfernung rechnet die Strecke aus einer eigenen Tabelle mit Postleitzahlen, ohne Kartendienst, die Postleitzahl geht also an keinen fremden Anbieter. Wo die Anfragen bei einem Betrieb gespeichert werden, ist noch nicht eingerichtet, weil die Strecke noch bei keinem läuft.

Läuft die Strecke schon bei einem Dachdecker?

Nein, noch nicht. Die Strecke ist ein eigenes Produkt von AIbyMike, für die ganze Branche vorgebaut, und läuft bisher als Vorführung. Bevor sie bei einem Betrieb live geht, liest ein Dachdecker den Fragenkatalog fachlich gegen, und das steht noch aus.

Wie wird so ein Projekt abgerechnet?

Jeder Baustein hat einen Festpreis, den du vor dem Start kennst. Danach bleibe ich dran, Betrieb und Weiterentwicklung laufen über einen festen Monatsbetrag. Was ein erster Baustein bei dir kosten würde, sage ich dir, nachdem ich deinen Ablauf gesehen habe.

Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie mir in 15 Minuten

Läuft es bei dir ähnlich?

Beschreib mir deinen Ablauf in ein paar Fragen. Danach siehst du direkt, wo ich anfangen würde, und auf Wunsch melde ich mich innerhalb von drei Werktagen persönlich.

Kostenlos und unverbindlich